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"Raus aus dem Öl"

Aufgrund des großen Interesses an der Förderaktion „Raus aus dem Öl“ des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, geht die Förderaktion ab dem 23.9.2019 in die Verlängerung.

Für die Verlängerung der Förderung stellt die Bundesregierung weitere 20 Millionen zur Verfügung.

Was wird gefördert?

•             Kesseltausch im Einfamilienhaus mit 5.000 Euro

•             Kesseltausch im Mehrgeschossigen Wohnbau mit 1.000 Euro

Thermische Sanierungen werden nicht mehr gefördert.

Eine Antragstellung ist ausschließlich online ab dem 23.09.2019 möglich. Wir vermuten, dass das Budget binnen kurzer Zeit aufgebraucht sein wird und empfehlen dringend die Antragstellung gleich nach Start der Aktion durchzuführen!

Gerne führen wir die für den „Raus aus Öl“-Bonus erforderliche Energieberatung durch. Wir erstellen dabei ein professionelles Sanierungskonzept mit Empfehlungen zur Gebäudesanierung und zur effizienten Heizungsumstellung. Auch die Berechnung der notwendigen Energieausweise übernehmen wir gerne für Sie!

Nutzen Sie dazu das umfangreiche Beratungsangebot, es gibt bei uns auch über das Land geförderte Energieberatungen:

-          kostenlose Erstberatung bei uns im Büro

-          Energiesparberatung: € 50,- für eine umfassende Energieberatung

-          Vor-Ort-Gebäudecheck: € 150,- für eine Bestandsaufnahme Ihres Gebäudes und ein individuelles Sanierungskonzept

Für nähere Informationen stehen wir gerne telefonisch unter 03577/266664 zur Verfügung, bzw. besuchen Sie unsere Homepage: www.eao.st

 


 

Solaranlagen und Holzheizungen

Förderungsrichtlinien

1.     Zielsetzung
 
Ziel der Richtlinien ist die Förderung erneuerbarer Energieträger, Ressourcenschonung und die Verringerung von Emmissionen aus Einzelfeuerungsanlagen. Damit soll einerseits ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, andererseits kann dadurch auch die Wertschöpfung in den Regionen erhöht, die Technologieentwicklung gefördert und ein Beitrag zur Sicherung und Erhöhung der Beschäftigung erreicht werden.
 
2.     Förderungswerber
 
Förderungswerber können sein:
 
a)      Gebäudeeigentümer, Wohnbauträger;
b)      Wohnungseigentümer;
c)       Wohnungseigentumswerber;
d)      Hauptmieter;
e)      Pächter;
f)         dinglich Nutzungsberechtigte.
 
3.     Art und Ausmaß der Förderung
 
a)      Solaranlagen zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Photovoltaik:

 
Als Art der Förderung wird die Direktförderung festgelegt. Die Förderhöhe beträgt € 45,-- pro m² Kollektorfläche, höchstens jedoch € 450,-- pro Förderungswerber bzw. Haushalt.
 
b)      Holzheizungen zur Warmwasserbereitung und Raumheizung:
 
Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt. Die Förderungshöhe beträgt bei:
 
1)      Umstellung von alten herkömmlichen Holzkesseln auf neue Scheiterholzgebläse-kessel, Kachelöfen und Pellets-Kaminöfen als Gesamtheizsystem € 300,--. Gesamtheizsystem heißt, dass vorhandene Heizanlagen, die nicht mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden, nicht über 25 Prozent des errechneten Wärmebedarfes abdecken dürfen.
 
2)      Einbau eines Scheitholzgebläsekessels in Neubauten oder in Altbauten, wo noch keine Zentralheizanlage eingebaut war € 370,--. Alle anderen Bedingungen wie bei Punkt 1).
 
3)      Bei mit Hackschnitzel oder Pellets befeuerten Zentralheizungsanlagen beträgt die Förderhöhe € 440,--.
 
4)      Wird nach Herstellung und Inbetriebnahme einer der unter 3. b) genannten Anlagen ein weiteres, bewohntes Objekt an die Heizung angeschlossen, kann über Ansuchen eine zusätzliche Förderung i.d. Höhe von € 250,- gewährt werden.
 
4.     Förderbare Kosten
 
Bemessungsgrundlage für die Förderung sind die nachgewiesenen Kosten (Rechnungen) für Kessel (oder Ofen) inkl. Brennstoffzubringung, Behälter oder Montage. Bauliche Maßnahmen, Pufferspeicher oder Raumaustragungen alleine und die Wärmeverteilung sind nicht förderungsfähig.
 
5.     Förderungsvoraussetzungen
 
Gefördert wird (werden):
 
a)      Anlagen, die in ganzjährig bewohnten Objekten eingebaut werden;
b)      über Antrag, wobei diesem der Bewilligungsvermerk der Baubehörde beizulegen ist;
c)       wenn für das betreffende Objekt die baubehördliche Benützungsbewilligung zu Wohnzwecken vorliegt;
d)      wenn die Zustimmungserklärung des Grund- und Hauseigentümers, wenn der Antragsteller nicht selbst Eigentümer ist, vorliegt;
e)      wenn die Solaranlage den entsprechenden Önormen genügt und der Wärme-trägerflüssigkeit nur ungiftiger Frostschutz beigemischt wird;
f)         wenn das zu versorgende Objekt bzw. die zu versorgende Anlage nicht an der Trasse eines bestehenden Fernwärmenetzes liegt oder in absehbarer Zeit mit einem Anschluss an ein solches zu rechnen ist;
g)      wenn die zu errichtende Feuerungsanlage hinsichtlich der Wärmeleistung dem Wärmebedarf gemäß ÖNORM B 8135 der zur versorgenden Gebäude bzw. Wohnung enspricht. Bei Umrüstung ist die Norm nicht anzuwenden;
h)       wenn eine allfällige Kontrolle durch die Förderungsstelle oder einer von dieser beauftragten Person jederzeit nach Voranmeldung Zugang zur Anlage zu gewährt wird;
Ergänzende Zuschüsse durch andere Förderstellen sind zulässig.
 
6.     Anerkennungsstichtag
 
Die Investitionskosten können für Vorhaben berücksichtigt werden, die nachweislich nach dem 1.1.1999 fertiggestellt worden sind.
 
7.     Verfahrensbestimmungen
 
a)      Anträge sind formlos an die Stadtgemeinde Bad Aussee zu richten;
b)      Dem Antrag sind Originalrechnung und Zahlungsbelege über die förderbaren Anlagenteile beizulegen;
c)       Die Festsetzung der Förderung und die Zusicherung der Förderung erfolgt durch den Stadtrat der Stadtgemeinde Bad Aussee;
d)      Die Mittelauszahlung erfolgt nach Maßgabe der zur Verfügung stehende Mittel durch die Stadtgemeinde Bad Aussee;
e)      Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Förderung besteht nicht.
 
8.     Inkrafttreten
 
Die Förderungsrichtlinien sind mit 01.01.1999 in Kraft getreten und wurden die Förderungssummen aufgrund der €uro-Umstellung angepasst.

 


Formular zum Download als PDF:

Antragsformular für Solaranlagenförderung 

Antragsformular für Holzheizungsförderung


Zuständig - Ziermayer Gerhard (Verkehrsreferat)