Sonderausstellungen

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Sonderausstellungen 2018

 

Wilhelm Kienzl

Neue Sonderausstellung im Ausseer Kammerhofmuseum

Er war Wagner-Anhänger mit einer echten Obsession für den egomanen Meister, er selbst kreierte aber mit dem „Evangelimann“ einen eigenen Operntyp, die „Volksoper“, und widmete sich neben der Opernkomposition vor allem dem Genre der Liedes. Was ihn aber für die Kulturregion Ausseerland und somit für das Ausseer Kammerhofmuseum so denkwürdig macht, ist seine Treue zum Ausseerland. Fast fünf Jahrzehnte lang – vom ersten Besuch 1894 bis zu seinem Tod 1941 verbrachte er seine Sommer in Bad Aussee, wo er Inspiration und Ruhe fand, um seine Opern zu instrumentieren, die Landschaft zu genießen und nebenbei noch Freundschaften mit Gleichgesinnten und so mancher Ausseer Persönlichkeit zu pflegen.

Wilhelm Kienzl wurde 1857 im oberösterreichischen Waizenkirchen geboren, wuchs aber in Graz in einem kulturbeflissenen Elternhaus behütet und gefördert auf. Nach dem Studium der Musikwissenschaft schlug er die Dirigenten- und Komponisten-Laufbahn ein und veröffentlichte zahlreiche musikästhetische und musikkritische Schriften.

Die Ausstellung widmet sich den Stationen seines Lebens, seinem Werk und v.a. seinen Bezügen zu Bad Aussee. Sie erzählt aber auch von seinen Enttäuschungen, die er als junger Dirigent erleben musste, und seiner Abneigung gegen zeitgenössische Strömungen, die ihm als gemütsbetonten Komponisten im Alter das Komponieren verleidete.

Einige Exponate, wie Autographe und Ehrenurkunden – aus dem Privatbesitz eines Paudorfer Sammlers und dreier Ausseer Familien - werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.               

Die Eröffnung erfolgt am 27. April um 19 Uhr. Sie wird von den Damen des Frauenchors Bad Aussee umrahmt, die ein eigens für diesen Chor von Kienzl komponierte „Motto“ singen werden.

28. April–31. Oktober 2018 | Eröffnung: Freitag, 27. April, 19 Uhr

Einladung per PDF

 

 

Ausstellungsreihe „Ausseer Sammler“

Faszination Feuerwehr(autos)

Feuerwehr-Modellfahrzeuge eines Ausseer Sammlers

Der Ausseer Günter Seebacher sammelt seit seiner Jugend Modelle von Feuerwehr-Fahrzeugen, mit Vorliebe solche, die auch im Ausseerland in Verwendung waren. Seine einzigartige Sammlung umfasst mittlerweile mehr als hundert maßstabsgerechte Nachbildungen mit originalgetreuen Details. Diese attraktive Sammlung wird in einem Raum des Museums präsentiert.

25. März–3. Juni

 

Der Ausseer Fasching

Ausstellung aus Anlass der Aufnahme in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

Der Fasching wird im Ausseerland auf traditionelle Art gefeiert. Organisierte und improvisierte Umzüge in den Straßen, „Maschkera“ und kabarettartig agierende Gruppen, die berüchtigten „Faschingbriefe“, beleben Straßen und Gasthäuser. Doch sind es die „Pless“, die „Trommelweiber“ und die „Flinserl“, die dem Ausseer Fasching seinen besonderen Charakter geben.

Lebensgroße Faschingsgestalten, Hörstationen und Filmdarbietungen lassen den Ausseer Fasching auch im Museum zum Erlebnis werden.

25. März–21. Oktober

 

 

1918 1938 1948

 

Eine Zeitwanderung durch das Ausseerland

In der kleinen Ausstellung will das Museum an diese historischen Wendepunkte mit ihren weitreichenden Folgen erinnern.

In der Darstellung der Ereignisse wird dem allgemein-historischen Kontext Rechnung getragen. Die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das Ausseerland und die Lebensverhältnisse seiner Bevölkerung soll die regionale Geschichte dieses Zeitabschnittes vergegenwärtigen.

9. Juni–31. Oktober 2018 | Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 19 Uhr

 

contemporary art never is contemporary

renée pilecky + anton s.frick

skulpturen + bilder

ab 26. Oktober 2018 | Eröffnung: Freitag, 26. Oktober, 12 Uhr